Mit 14 kaufte ich meinem Opa seine alte Kamera ab. Am Anfang wollte ich kein Fotograf werden, ich wollte einfach bessere Bilder schießen. Mein bester Freund und ich waren danach jeden Tag im Wald hinter unserem Haus. Aus Bächen und Landschaften wurden irgendwann Porträts, dann Hochzeiten, dann hunderte von Shootings.
Mit meinem Abitur in Medien und Gestaltung habe ich Videoschnitt, Bildbearbeitung und Komposition von Grund auf gelernt. In meiner Ausbildung als Kaufmann im E-Commerce kam das Verständnis für Marketing und Markenaufbau dazu.
Als Corona das Hochzeitsgeschäft einbrechen ließ, habe ich mich neu orientiert und meine ersten Geschäftskunden betreut. Was mich dabei immer wieder gestört hat: Die meisten Fotografen liefern Bilder, die gut aussehen, aber nichts erzählen. Man sieht nicht, wer die Person ist, wofür sie steht und warum man ihr vertrauen sollte...